Simon Szustkowski

IT, Urban & Politics.

Picasa for Octopress

Bei dem Umstieg von Wordpress auf Octopress blieb für mich bis jetzt eine Frage offen, wie ich denn am besten meine Picasa-Gallerien im Blog einbinden konnte. Für Wordpress hatte ich ein Plugin, was mir alle Picasa-Galerien auflistete, und ich dann eine Galerie auswählen konnte. Das Plugin hat dann für jedes Bild einen tollen IMG-Tag erzeugt, mit Unterstützung von jegicher Form des Lightbox-Plugins und quadratischen Thumbnails. Es hieß, glaube ich, WP-Picasa oder so.

So eine Funktionalität wollte ich auch für Octopress nicht missen. Allerdings fehlt mir hier natürlich das Admin-Interface, also musste ich es über ein Octopress-Plugin realisieren.

Fefe und die Ponys

Dass im Internet eine gewisse, ich nenne es mal, Fanszene für die Serie “My Little Pony - Friendship is Magic” existiert, sollte eigentlich mittlerweile fast jedem bekannt sein. Dass im Internet ein gewisses Blog, nämlich das von Fefe, immer mal wieder für Polarisierung sorgt, sollte sogar noch mehr Leuten bekannt sein. Doch was passiert, wenn beide Welten aufeinander treffen?

Gestern Abend hat Fefe ein bisschen gegen Ponyavatare gerantet. Wieso er das tat, weiß man nicht genau. Es könnte damit zusammenhängen, dass sich im Chaos Computer Club gerade etwas Unmut gegenüber einem Talk über Ponies auf der SIGINT herausbildet. Oder aus anderen Gründen. Vielleicht, weil die Piraten teilweise auch Bronies sind, und Fefe die Piraten nicht mehr mag, weil sie sich nicht als sein persönlicher Bundespräsidentenkandidatenvorschlagsverein benutzen ließen. Man weiß es nicht.

Ein Rant von Fefe ist jetzt eigentlich was relativ alltägliches, und die Geschichte wäre hier jetzt vorbei, gäbe es da nicht den Twitter-Account @fefesblog. Nicht jedem ist sofort ersichtlich, dass der Account nicht von Fefe selbst stammt (der sich aus irgendwelchen, vermutlich Aluhutbedingten Gründen weigert, Twitter zu benutzen), sondern von Scytale. Einfach nur ein kleiner Bot, der Fefes RSS liest, und gegebenenfalls einen Tweet raushaut.

Da der Account nun also nicht von Fefe ist, sondern eher der Pony-Fraktion zuzuordnen ist, bekam er im laufe des gestrigen Abends einen neuen Avatar. Irgendwas mit Ponies. Nicht sonderlich kreativ, aber zumindest fällt einem die entsetzte Rarity eher ins Auge als das zugrundeliegende Freimaurersymbol, was Fefe ansonsten selbst als Favicon benutzt.

Also: Fefe rantet gegen Ponyavatare, kurz darauf bekommt “sein” Twitteraccount ein Ponyavatar verpasst. Das kann der große und mächtige Fefe natürlich nicht auf sich sitzen lassen, und schreibt eine Mail an Scytale.

Dass das jetzt eher ein Schuss nach Hinten war, braucht jetzt nicht gesagt zu werden. Gerade von einem Fefe, der Anfang des Jahres noch lustig auf Christian Wulff draufgehauen hat, wegen seinem Anrufbeantwortertext bei Kai Diekmann kommt jetzt so eine schöne Wulffung (Wulffierung?).

Vermutlich ging ihm gestern der Arsch ganz schön auf Grundeis, es dürfte zumindest dafür gesorgt haben, dass er, nicht nur aus den Kreisen der Bronies zur Zielscheibe für noch mehr Spott geworden ist als sowieso schon.

Falls es dennoch weiterhin Leute geben sollte, die Fefe weiterlesen wollen, dann könnten sie natürlich dieses CSS mal ausprobieren. ;)

They

What they did not want you to ever find out is that your generation, the generation born between 1980-1995, actually outnumbers the Baby Boomers. They knew that if you ever turned your eye towards political reform, you could change the world. They tried to keep you sated on vapid television shows and vapid music. They cut off your education and fed you brain candy. They took away your music and gave you Top Ten pop stations. They cut off your art and replaced it with endless reality shows for you to plug into, hoping you would sit quietly by as they ran the world. We as a society are only as strong as our weakest link.

Give ‘em hell, kids.

(via http://geek4life.soup.io/post/247125237/What-they-did-not-want-you-to

Munzee

Ich bin letztens auf ein neues Outdoor-Spiel aufmerksam geworden, was quasi “Virtual Geocaches mit Anwesenheitskontrolle” darstellt. Es nennt sich Munzee, und behauptet von sich selbst: “Taking Geocaching to the next level”. Das Prinzip ist ähnlich wie beim Geocaching. Man sucht sich einen Munzee in der Nähe aus, und geht da hin. Dort klebt dann ein QR-Code, den man mit der Munzee-App scannt. Fertig. Optional kann man noch einen kurzen Kommentar dazu schreiben.

gitweb auf dem Uberspace

gitweb ist ein Web-Frontend für git-Repositories, ähnlich wie GitHub, aber selbst gehostet. Es war übrigens auch die Vorlage für GitPHP. Die meisten Blogs beschreiben die Installation auf einem Rechner, auf dem man Vollzugriff hat, inklusive Root-Rechten, da die Installation über den Paketmanager der jeweiligen Distribution erfolgen soll. Aber auch das manuelle Setup ist ziemlich einfach. Hier einmal Schritt für Schritt:

  1. git clone git://git.kernel.org/pub/scm/git/git.git
  2. cd git/gitweb
  3. make
  4. Einen Ordner im Web-Verzeichnis anlegen.
  5. cp *.cgi NEUER_ORDNER
  6. cp -r static/* NEUER_ORDNER
  7. cd NEUER_ORDNER
  8. In dem neuen Ordner die Datei gitweb_config.perl anlegen, und mit folgendem Inhalt füllen, und ggf. anpassen:

     # Wo liegt die git executable?
     $GIT = "/usr/bin/git";
    
     # Wo liegen die Git Repositories?
     $projectroot = "/home/user/repositories";
    
     # Wie nennen wir die Seite im UI-String?
     $home_link_str = "My gitweb service";
    
     # Welche Dateien brauchen wir fuer die schicke Darstellung?
     @stylesheets = ("gitweb.css");
     $logo = "git-logo.png";
     $favicon = "git-favicon.png";
    
     # Wie nennen wir die Seite?
     $site_name = "My Gitweb";
    
     # nicer-looking URLs
     $feature{'pathinfo'}{'default'} = [1];
     $my_uri = "http://git.mydomain.de";
     $home_link = $my_uri || "/";
    
  9. Eine .htaccess anlegen, und folgendes da rein schreiben, und ggf. anpassen:
     AuthName "git repository"
     AuthUserFile "/home/user/passwd"
     require valid-user
     Options +ExecCGI
     AddHandler cgi-script .cgi
     RewriteEngine On
     RewriteBase /
     RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} !-f
     RewriteRule ^.* /gitweb.cgi/$0          [L,PT]
    
  10. Voila.

Twinstafavs - Automatisches instapaperizen von Twitter-Favs

Ich nutze die Fav-Funktion von Twitter manchmal sehr gerne als Lesezeichen, um Tweets mit Links zu interessanten Artikeln zu bookmarken, und später zu lesen (z.B. wenn die Datenverbindung wieder besser ist). Seit ich meinen Kindle habe, konnte ich mich ein wenig mit Instapaper anfreunden. (Wer es noch nicht kennt: Das ist ein Dienst, wo man Texte zum später lesen speichern kann, und sie sich z.B. auf seinen eReader schicken lassen kann). Um jetzt noch einen dritten Dienst in den Raum zu werfen: ifttt ist seit einiger Zeit ein treuer Sklave für mich, um einige Aufgaben automatisch zu erledigen. (Damit erzeuge ich beispielsweise auch den Tweet, wenn ich einen neuen Blogpost schrieb.)

Supportive Catchphrases

Wenn man mit @rene_dev abhängt, kann man noch viel lernen, vor allem wenn man Telefonsupport bei anderen Leuten leistet. Vor allem sollte man folgende Phrasen nutzen:

  • “Ja, keine Ahnung, das nutze ich nicht”.
  • “Gesunden Menschenverstand nutzen”.
  • “Das ist in dem Kontext so gerade nicht möglich”.
  • “Hm, ich denke, das kannst du so googlen”.

Alles gerade so passiert, als er einen Anruf bekam. :D

Ich glaub, irgendwann schmeiße ich den ganzen Kram in ein Array, und schreibe ein Script, was eine random phrase daraus ausgibt. ;)

Flattr für Octopress

Ich hatte mal wieder Lust, meinen Flattr-Account zu reaktivieren, und habe im gleichen Zug mich mal darum gekümmert, dass mein Blog auch mal einen Flattr-Button pro Post bekommt. Der Maintainer von Octopress hat nicht vor, sowas in naher Zukunft einzubauen, also muss man da als User selbst ran. Glücklicherweise hat der Github-User bascht da schon was vorbereitet. Ich möchte das mal kurz zusammenfassen:

Dropbox maximieren

Seit gestern Mittag hat meine Dropbox 27GB als Free-Account. Da ich auf Twitter einige Fragen bekommen habe, wie ich das angestellt habe, möchte ich es hier kurz erklären.

Stadtbad

Letzten Samstag besuchten wir ein altes Stadtbad. Erbaut während der Weimarer Republik hatte es ursprünglich 2 Schwimmhallen, brav nach Männlein und Weiblein getrennt. Die eine Schwimmhalle wurde nur nie so errichtet, wie geplant, sondern als Turnhalle ausgestaltet. In dem Bad war ebenfalls ein Saunabereich vorhanden, sowie 4 Wohnungen. Seit Beginn der 2000er Jahre ist das Bad geschlossen, seit Ende der 2000er Jahre ist die Urbex-Szene darauf aufmerksam geworden. Doch der Zugang zum Gebäude wurde auch von Vandalen benutzt, und so ist der Zustand des Baukörpers heute nicht mehr im geringsten mit dem Zustand vergleichen, den das Bad noch vor drei Jahren hatte. So hat es z.B. 2010 mal gebrannt, und auch sonst ist viel kaputt gegangen.