DNS Prefetching deaktivieren

DNS Prefetching deaktivieren

Da mein Safari in letzter Zeit doch relativ langsam war, und auch das ausliefern meines Blogs als gzip-komprimierte Daten nicht wirklich viel brachte, habe ich dann doch mal Google angeworfen, und bin auf eine ziemlich simple Lösung gestoßen.

Safari betreibt DNS-Prefetching. Im Klartext: Rekursiv werden Links in Webseiten gecrawlet, und die DNS-Infos für die Hosts schonmal abgeholt. Klingt in der Theorie ganz gut, in der Praxis heißt es, dass Safari den DNS-Servern mit seinen Anfragen ziemlich auf die Eier geht, und die ihn erstmal in der Abarbeitungsliste ganz ans Ende stellen. Ergo: Der Seitenaufbau dauert ewig. (Sieht man u.a. daran, dass in der Statusleiste ziemlich lange steht “Verbinde mit $hostname”).

Apple sagt in seiner Supportsektion, dass man doch bitte einen DNS-Server nehmen soll, der Prefetching unterstützt. Zum Beispiel Google. Erfahrungsgemäß bringt das nicht viel, und da auch nicht jeder Lust hat, seinen eigenen DNS aufzusetzen, ist die beste Lösung, das Prefetching zu deaktivieren. Das geht folgendermaßen:

Mac OS
Im Terminal folgenden Befehl eingeben, und dann Safari neustarten: @defaults write com.apple.safari WebKitDNSPrefetchingEnabled -boolean false@

Windows
Tja, global kann mans nicht abschalten, aber in der @about:config@ eures Browsers könnt ihr folgenden Schlüssel einstellen: @network.dns.disablePrefetch true@. Geht im Internet Explorer nicht wirklich, aber da seit ihr selbst schuld.

Linux
Siehe Windows.

Laut @TheConstructor hat es zumindest auf die Ladezeiten von Chrome auch massive auswirkungen. Testet es einfach mal, und wenns euch nichts bringt, könnt ihr DNS Prefetching ja immer noch anschalten. Aber beachtet dazu bitte auch diesen Blogartikel.

Hinterlasse eine Antwort

Twitter


Abonnieren

RSS Feed RSS - Beiträge

RSS Feed RSS - Kommentare