Simon Szustkowski

Ein Blog über alles, was mir gerade so durch den Kopf geht

Jan 12, 2009

Mal wieder Twitter

Bei meinem heutigen Streifzug fand ich auf Spreeblick.com ein durchaus interessantes WordPress-Plugin, welches WP und Twitter noch ne Spur enger verknüpft.

Die meisten Blogger mit ordentlicher Software (MySpace und myblog mal ausgenommen) kennen Track- oder Pingbacks. Das Prinzip ist eigentlich recht einfach:
Ich finde z.B. beim Schockwellenreiter einen interessanten Artikel, und schreibe selber darüber, um diejenigen Leute zu erreichen, die zwar mein Blog lesen, aber nicht den Schockwellenreiter.
Da ich nett bin, verlinke ich natürlich den Artikel, auf den ich mich beziehe, damit der SWR auch neue Leser bekommen kann.
So, jetzt kommt der tricky part. Sobald ich den Post veröffentliche, sendet meine Blogsoftware ein Signal an die Software des SWR. Ein sogenanntes Track- oder Pingback. Dies bewirkt, dass mein Eintrag auszugsweise auf dem gepingbacketen (Scheisswort) Artikel des SWR erscheint, und so dessen Leser auf mein Blog aufmerksam werden. Natürlich nur, wenn dessen Software auch das unterstützt, aber da er ebenfalls WordPress benutzt, sollte das gehen.

Bis jetzt ging das nur aktiv von Blog-zu-Blog. Nun habe ich, wie gesagt, ein Plugin namens Tweetback gefunden, was Trackbacks auch Tweet-to-Blog erstellen kann. Natürlich nicht aktiv, weil Twitter das in seiner API nicht anbietet, aber wie es aussieht, durchsucht das Plugin bei jedem Aufruf die Public Timeline, und sobald ein Tweet mit Link zu meinem Blog erscheint, wird er auch bei mir als Kommentar angezeigt.

Mir stellt sich nur grad die Frage: Geht das auch mit tinyURLs? Okay, in den Comments zu dem Plugin auf der Developer-Seite stehen Tweetbacks mit tinyURLs. Find ich doch recht pornografisch.

So, ich wollt euch nur davon berichten. Da die meisten meiner Leser aber sowieso mit proprietärer Blogsoftware arbeiten, die entweder keine Trackbacks kapiert, oder keine Plugins verarbeiten kann, habt ihr wohl pech gehabt.

Achja: Es empfiehlt sich, den eigenen Usernamen rauszufiltern, wenn man seine Posts automatisch per twitter announced, sonst hat jeder Post automatisch den Announcertweet von einem selbst als #first-Comment drin.