Simon Szustkowski

Ein Blog über alles, was mir gerade so durch den Kopf geht

Jul 28, 2013

1337MATE

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Heute probiere ich mal ein Getränk, was ich schon ewig vorhatte, zu probieren. 1337MATE. Wie der Name schon sagt, versucht diese Mate die sowieso schon starke Beliebtheit in der Hackerkultur noch etwas stärker hervorzuheben.
Die Marke 1337MATE gibt es schon etwas länger, allerdings hat sie nach einer längeren Pause und einer Crowdfunding-Aktion eine Art Reboot durchgeführt, angeblich auch mit neuer Rezeptur. Da ich die alte nicht kenne, kann ich auch keinen Vergleich anstellen. Sehr wohl aber mit Club Mate, Florapower, Rio-Mate und noch einer weiteren Matesorte, deren Namen mir aber momentan entfallen ist.

Die Jungs von 1337MATE versuchen gerade, ihr Getränk bei den Großhändlern zu bewerben, daher ist offline kaufen momentan noch nur schwer möglich. Auf deren Webseite lässt sich die Mate aber bestellen, der 20er-Karton 0,33l Flaschen für 23€ inkl. Pfand, was einen Einzelflaschenpreis ohne Pfand von 1,07€ ergibt.
Das Etikett der Flaschen fällt durch das Schwarz-Auf-Grün Design auf, die Motive wechseln aber von Flasche zu Flasche. Auch das Flaschen”design” kann wechseln, so wurden beispielsweise schon Flaschen mit dem bekannten Beck’s-Relief gesichtet.

1337MATE hat 27kcal/100ml, dies ergibt sich sicher durch die 5,3% Kohlenhydrate, die ausschließlich durch Zucker bereitgestellt werden. Der Koffeingehalt von 25mg/100ml ist etwas niedriger als bei “regulären” Energydrinks, dafür wurde aber auch auf den Chemiecocktail verzichtet, der bei anderen hochkoffeinigen Drinks meistens Standard ist. Nach den Hauptzutaten Wasser und Zucker sind die weiteren Inhaltsstoffe lediglich ein Mate-Aufguss, Kohlensäure, Zitronensaft aus Konzentrat, Koffein, Guaranaextrakt und natürliches Aroma.

Die Farbe der Mate ist ein durchsichtiges blassgrün, was im Kontrast zu den anderen Mates steht, die ja doch meist eher gelblich daher kommen.

Der Geruch der frisch geöffneten Flasche ist irritierend. Er erinnert mich stark an unsere Biomülldose, wenn sie länger gefüllt rumsteht. Irgendwie scharf-erdig, aber auch wieder anders. Der Geschmack ist ähnlich, aber anders. Auf die erste Süße entfaltet sich ein Aroma, was seinesgleichen sucht. Fruchtig, würzig, mit einem Abgang, der an Vanille erinnert. Aber auch wieder anders. Es ist unglaublich schwer zu beschreiben. Zumindest stark anders als der Geschmack von Club Mate, viel süßer, viel weniger “nach Zigarette schmeckend”. Weniger erdig als Florapower. Mit Rio-Mate möchte ich es nicht vergleichen, die Plörre ist nämlich eklig.

Nur eines ist sicher: Wenn die Brauerei Loscher zum Geschmack von Club Mate sagt “Man gewöhnt sich dran”, so kann man diesen Satz getrost auch bei 1337MATE wiederholen. Denn sie schmeckt nicht schlecht, sondern neuartig.