Simon Szustkowski

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Aug 24, 2017 - Comments

Kino-Kurzmeinung 12: What happened to monday?

Ich konnte diesen Film gut zwei Monate vor Bundesstart in der Sneak sehen, und will daher auch gar nicht so lange ausschweifen, um Spoiler zu vermeiden.

Vom Titel sollte man sich nicht blenden lassen. Klingt er doch nach romantischer Komödie, bekommt man letztendlich aber einen guten Dystopie-Action-Film. Gute schauspielerische Leistung von Noomi Rapace, die mal eben sieben Rollen gleichzeitig spielt, ein völlig anderer Willem Dafoe, der zur Abwechslung auch mal einen der “Guten” spielt. Dazu Pål Sverre Valheim Hagen (Einer nach dem anderen), der wieder ein irgendwie sympathisches Arschloch spielt, und zu guter letzt Christian Rubeck als “Handlanger des Bösen”, der zuallererst die Assoziation zu “Christian Lindner mit Pistole” weckt.

Recht viel Action, noch viel mehr Gewalt. Ein für Fans des Dystopie-Genres vorhersehbarer Plot Twist gegen Ende, und ein natürlich absolut vorhersehbares Ende des Films (Keine Spoilerwarnung, weil es eh immer das gleiche ist: Die Dystopie wird gestürzt).

Gar kein so übler Film. Etwas ernster als vielleicht V for Vendetta, er hat auch seine Längen zwischendurch, vor allem am Anfang, als noch nicht klar war, was der Film jetzt liefert. (Gerade bei den allerersten Bildern waren wir am Rätseln, ob uns jetzt nicht vielleicht doch die Fortsetzung von “Eine unbequeme Wahrheit” gezeigt werden würde, der ja auch bald anlaufen soll).

Empfehlung meinerseits ist hiermit explizit ausgesprochen, zieht ihn euch rein.