Simon Szustkowski

Ein Blog über alles, was mir gerade so durch den Kopf geht

Sep 12, 2017

Kino-Kurzmeinung 15: Barry Seal

Eigentlich ja noch mit dem Suffix “Only in America”, aber es sollte ja auch so schon eindeutig sein, was gemeint ist.

Tja. Der Film ist ganz okay. Ein bisschen Schmuggelei per Flugzeug, immer schön opportun entweder für die CIA, ein südamerikanisches Drogenkartell oder für südamerikanische Freiheitskämpfer, das ganze so, dass man unfassbar reich wird dabei.

Einen klar definierten Handlungsbogen gibt es eigentlich nicht, man sieht nur chronologisch, was passiert. Ist aber nicht uninteressant.

Bonuspunkte gibt’s für die zwischendurch immer wieder subtil platzierten Bildeffekte, die man von Filmen, die tatsächlich in dieser Zeit (späte 70er, frühe 80er Jahre) gedreht wurden, kennt. Übersteuerte Farben, verrauschtes Videoband, sowas halt.

Ist definitiv kein überragender Film, aber ein Ticket hierfür ist bestimmt kein rausgeschmissenes Geld. Vor allem Fans von Filmen mit realem Vorbild dürften hier wieder voll auf ihre Kosten kommen.