Simon Szustkowski

Ein Blog über alles, was mir gerade so durch den Kopf geht

Dec 15, 2017 - Comments

Kino-Kurzmeinung 25: Coco

Fast 2 Wochen ist es schon her, dass ich mir den neuen Pixar-Film “Coco” im Kino angesehen habe - und jetzt erst kann ich mich aufraffen, darüber zu schreiben. Das muss ich in Zukunft dringend wieder ändern. Vielleicht gibt’s ja schon vor Weihnachten was zu Star Wars von mir.

Weiß eigentlich jemand, wie das mit dem Verlinken von Filmplakaten aussieht? Würd sich ja anbieten - aber ich will da kein Stress mit haben.

Wie auch immer. Coco. Das war jetzt mal ein Film, den ich tatsächlich völlig unvorbereitet gesehen habe. Vielleicht mal irgendwann ein Trailer gesehen (oder war’s zu Ferdinand?), der aber völlig nichtssagend war, außer “Hier, neuer Film von Pixar”. Ich hatte absolut keine Ahnung, worum es geht (gut, irgendwie um den Dia de los Muertos), und hatte den Film auch so gar nicht mehr auf dem Schirm, wurde aber von meiner besseren Hälfte da mit reingeschleppt.

Und eigentlich müsste ich jetzt 2 Kurzmeinungen schreiben, denn, wie das bei Pixar so üblich ist, gibt es einen festen Vorfilm. “Olaf taut auf”, mit dem Schneemann aus Frozen. Da ich aber ein Mensch mit gewissen Bildungslücken bin, hatte ich zum Zeitpunkt des Kinobesuches Frozen noch nicht gesehen, und schreibe daher auch nicht viel zu dem Vorfilm. Nur: Er ist sehr nett gemacht. (Ich habe Frozen dann ein paar Tage später endlich nachgeholt.)

Nun zu Coco selbst. Wie alle anderen Pixar-Filme ist auch dieser Film wieder äußerst liebenswürdig gemacht, mit sympathischen Figuren, die man fast alle sofort lieb gewinnt. Mit dem Thema “Tod” wird ziemlich unkompliziert umgegangen, vielleicht, weil der Tod in dem Film nicht der Tod ist, wie man ihn gewöhnlich so kennt. Die Story selbst ist vom grundsätzlichen Plot relativ vorhersehbar, mit Wendepunkt und so, aber die Gestaltung drumherum ist durchdacht, stimmig, liebevoll und überhaupt. Bemerkenswert ist vielleicht, dass die namensgebende Titelfigur insgesamt vielleicht maximal 5 Minuten Onscreen-Time hat. Trotzdem passt der Titel.

Ich hab auf jeden Fall Daumen gemacht, den Film kann man sich durchaus ins Regal stellen, sobald er auf üblichem optischen Datenträger rauskommt - was ich bestimmt auch tun werde.